Juniorenweltmeisterschaft Snowboard in Italien:
Martin Nörl wird 5. im Snowboardcross



Mit Platz 5 in der olympischen Disziplin Snowboardcross beendete Martin Nörl vom DJK-SV Adlkofen die Juniorenweltmeisterschaften im italienischen Valmalenco. Nach der Bestzeit in der Qualifikation kam Nörl als zweitbester deutscher Teilnehmer bis ins kleine Finale der weltbesten U21-Snowboarder.

Seine dritte Nominierung für die Juniorenweltmeisterschaften war in den Augen der SVD-Verantwortlichen mehr als gerechtfertigt: Bestzeit in der Qualifikation und im Finale der qualifizierten Top 32 Läufer schied er erst im Halbfinale nach einem Sturz aus. Im anschließenden kleinen Finale kam Nörl als erster ins Ziel: das bedeutete Platz 5 im Gesamtklassement.



Nach dem Nichterreichen der Finalläufe 2009 bei der Junioren-WM in Nagano (Japan) und einer Erkältung wenige Tage vor dem Abflug zur Junioren-WM 2010 in Neuseeland, die zur Absage seiner Teilnahme führte, holte Nörl ein Topergebnis für den Snowboardverbad Deutschland (SVD). „Er ist erst 17 Jahre alt und hat hier in Valmalenco einen ganz starken Auftritt hingelegt“ meinte der Sportdirektor des Snowboardverbands Stefan Knirsch unmittelbar nach dem Rennen.

Nörls Teamkollege Maximilian Stark aus Unterhaching stürzte auf Medaillenkurs unglücklich im Finale, nachdem er einen Vorsprung von fast 50 Metern herausgefahren hatte, verletzte sich an der Schulter und belegte im Gesamtklassement aber noch Platz 4.

„Ich wollte unter die Top 10 fahren“, meinte Nörl, der sein Ausscheiden im Halbfinale etwas bedauerte. Doch die Freude über Platz 5 überwog letztlich: „War schon klasse, dass ich das kleine Finale noch gewonnen habe, mit Platz 5 habe ich vor der WM jedenfalls überhaupt nicht gerechnet. Der erste Platz in der Qualifikation war eine größere Belastung für mich als ich anfangs meinte: Wenn Du im ersten Finalheat ausscheidest, ist die Platzierung in der Qualifikation überhaupt nichts wert. Und bei der Siegerehrung der besten sechs Teilnehmer mit geehrt zu werden ist schon ein geiles Gefühl!“ Juniorenweltmeister bei den Herren wurde Regino Hernandez aus Spanien, bei den Damen sicherte sich Eva Samkova aus Tschechien den Titel einer Juniorenweltmeisterin.



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