Deutsche Meisterschaften Riesenslalom: Rennabbruch nach Wetterlotterie




Enttäuschendes Abschneiden der Sharks, die sich sehr auf diesen Riesenslalom gefreut hatten.


Eigentlich sollten sich die Sharks im Regen wohlfühlen: tun sie aber nicht. Lange Gesichter gab´s bei den Deutschen Riesenslalommeisterschaften in Böttingen. Die Böttinger hatten alles getan, um den Rennläufern und Zuschauern ein besonderes Sporterlebnis zu bieten. Es schien, als wäre die ganze Ortschaft auf den Beinen um den enormen Organisationsaufwand gemeinsam zu schultern. Zahlreiche Verpflegungsstände, ein Sicherheitszaun an der ganzen Strecke und eine Superstimmung versprachen ein hochklassiges Rennen.



Doch dann kam´s anders als gedacht: Zahlreiche Schauer verzögerten das Rennen bis zum Abend. Kurz vor 20 Uhr wurde das Rennen entnervt abgebrochen, nachdem sich einzelne Starts mit Regen mischten und mal der untere Teil der Strecke trocken, mal der obere nass war oder alles geflutet wurde und kurz darauf die Sonne wieder runterbrannte.

Die Sharks enttäuschten auf der ganzen Linie. Die sehr flache Strecke mit den regelgerechten, aber an den von der Wettkampfordnung vorgesehenen Minimalabständen orientiert stellten die Sharks vor große Schwierigkeiten. Sven Ortel stürzte, nachdem er an einem Tor mit dem Stock hängenblieb, Moritz Nörl als Titelverteidiger blieb mit dem Arm hängen und schrottete seinen Helm, Udo Nörl probierte es mit der Abfahrtshocke und merkte, dass er dabei immer langsamer wurde.



Auch die anderen Fahrer der Trainingsgemeinschaft Ruhmannsdorf, die auf alpinem Gelände Riesentorlauf trainierten konnten sich mit dieser Art des Riesentorlaufs nicht anfreunden. Spontan wurde beschlossen, das Training so weiterzuführen und stattdessen den Titel zu ändern: Wir trainieren in Zukunft nicht mehr Riesenslalom sondern Super-G und versuchen an entsprechender Stelle vorzuschlagen, dass die antiquierten Wettkampfordnungen für Riesenslalom überarbeitet werden: Wir wollen Riesenslalom fahren und nicht Speedskatingslalom mit Torflaggen!



Fazit: Misslungene Generalprobe - die WM in Cham kann kommen: Wir freuen uns drauf!

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